Nach den beiden letzten eher nassen Tagen, war es heute Morgen auch wieder ungewohnt kühl. Jedenfalls habe ich mir die Beinlinge und Armlinge, sowie den Windstopper wieder einmal übergezogen.
Zur Kühle passte dann auch die feuchte Luft, welche wieder in den Ebenen die feinen Schleier hinterliess und die Hügel meist in einer Nebelwolke verhüllte.
In den letzten Tagen, sind wieder eher mehr Velofahrerinnen und Velofahrer unterwegs. Vielleicht hat es einen Zusammenhang mit der alljährlich statffindenden Aktion “Bike to work”. Wie in den letzten paar Jahren üblich, findet diese auch dieses Jahr im Monat Juni wieder statt. Dabei können Firmen ihre Teams anmelden, die gewillt sind, mal einen Monat lang mindestens einen Teil des Arbeitsweges häufig mit Muskelkraft zurückzulegen.
Der Heimweg war dann von zwei Ereignissen geprägt.
Im Wehntal hatte ich über das lange offene Feld wieder einmal ziemlich mit dem Gegenwind zu kämpfen. Linkerhand, am Grat der Lägern, schien sich eine Regenwolke anzustauen. Noch behielt sie ihre feuchte Fracht, während ich zügig unten durchradelte.
Später dann, bei der Überfahrt über den Hertenstein, fuhr ich zwar an der Sonne, doch im unteren Aaretal schien mir die Sicht auch gar schlecht zu sein. Etwa ab Obersiggenthal fielen dann tatsächlich erste Regentropfen. Es tröpfelte auch durch Turgi hindurch bis ich über die Aare gefahren war. Doch es war zu wenig, um sich ernsthaft Gedanken zu einem Regenschutz machen zu müssen.
Als ich zu Hause den Renner durch den Gärten schob, lachte die Sonne schon längst wieder vom Himmel herunter. Die dunklen Wolken mit ihrem Regenguss, waren wohl einmal mehr hinter dem Bruggerberg durchgezogen.
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