Eigentlich hätten die Niederschläge gegen den Morgen vorbei sein müssen. Als der Wecker mich aus dem Bett rief, zeigte mein Androide Schneefall an. Der Blick aus dem Schlafzimmer war deutlich positiver. Kalt zwar, ein weisser Schaum im Garten, nichts auf der Strasse. Das geht schon, dachte ich mir.
Morgenessen, Regenhose überziehen und auch den Rucksack mit seinem Regenschutz zudecken, man weiss ja nie.
Ich war noch nicht lange unterwegs, als bereits die ersten Schneeflocken fielen. Eher kleine Graupelkörnchen, wenigstens anfänglich. Doch mit der Zeit wurde das immer heftiger. Im Furttal, etwa um die Halbzeit der Strecke, waren die Radwege weiss. Glücklicherweise hatte sich der Strassendienst nicht verschlafen, denn über grössere Streckenteile, schienen die Radwege “schwarzgesalzen” zu sein. Doch als ich in Zürich ankam, da griff Frau Holle nochmals so richtig in ihre Kissen. Dicke schwere Flocken tanzten herunter. Innert Minuten waren die Strassen weiss. Ich war froh, heil und nur mit Schnee beklebt in der Tiefgarage angekommen zu sein.
Später im Büro stellte sich dann heraus, dass sowohl der Schienenverkehr wie auch der Strassenverkehr wohl grössere Probleme hatten. Kaum einer, der heute morgen zur Zeit ins Büro kam, ausser die “biketowork”-ler.
Es schneite dann fast den ganzen Tag über weiter, aber ohne dass die Schneedecke noch wesentlich dicker wurde. Im Gegenteil. Auf der Heimfahrt durch das Wehntal und später auch in unserer Gegend, war fast aller Schnee schon wieder geschmolzen. Letzte Reste noch auf Äckern und Wiesen, mehr aber nicht mehr.

478 HM | |||
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