Nach der gestrigen Königsetappe begannen wir die heutige Runde eher gemütlich. Eine Weile lang flach, dann mässig ansteigend nach Pratdip hinauf. Wir hatten Gegenwind, teils recht kräftig. Die Sonne liess sich kaum blicken. Es war eher etwas kühl, gerade richtig für ein paar Höhenmeter.
Danach wieder hinunter. Anfänglich etwas holprig und steil, später konnten wir es richtig sausen lassen. Wir kamen nach Mont-roig del Camp hinunter. Ein Teil der Gruppe verabschiedete sich von uns. Wir standen jetzt eigentlich am Fusse der Berge. Die Idee, noch auf den Aussichtspunkt hinauf zu fahren, begeisterte den Rest der Gruppe, trotz der Aussicht auf schlechte und steile Strassen.
Unser Guide leitete uns sicher durch die schmalen Gassen auf die richtige Nebenstrasse. Nach einer anfänglich leichten Steigung, wurden die Strassen bald schlechter und steiler. Die Anzeige des Gefälles auf meinem Garmin kratzte mehrere Male an der 20% – Marke.
Die Anstrengungen wurden aber schön belohnt. Die Fernsicht war zwar nicht besonders grandios, wir konnten aber einen kleineren Teil des Gebietes, welches wir die letzten Tage befahren hatten wieder erkennen.
Im Vordergrund die Eisenbahnbrücke, welche wir schon mindestens zwei Mal unterquert haben. Hätte er mehr Wasser, könnte man dahinter auch den Stausee vermutlich erkennen. Oben Links die Windräder auf der Krete. Auch dort waren wir bereits zweimal. Gestern auf der Königsetappe kamen wir das Tal von den Windrädern herunter, unter der Eisenbahnbrücke durch und weiter in Richtung Meer.
Etwa in der Bildmitte dĂĽrfte sich Cambrils befinden.
Der Aussichtspunkt ist ĂĽbrigens ein Felsen neben dem Castell Monestir de Sant Miquel d’Escornalbou, den wir mit unseren Rennradschuhe auch noch erkletterten.
Die heutige Runde liessen wir in der Heladeria, in der Gelateria, ausklingen. Nicht nur die Auswahl an Glacés war riesig auch die Portionen übertrafen alle bisher bekannten Grössen.
Weblog am 10.05.
1160 HM | |||
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19 Grad |
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