Um die Mittagszeit fielen die ersten Schneeflocken. Ich hatte es verpasst, bei zwar trübem, aber noch trockenem Wetter draussen eine Runde auf der Strasse zu drehen. Deshalb hielt ich es an der Zeit, heute nun die zweite Bergfahrt meiner Sammlung der Rollentrainings auszuprobieren und die Höhenmeter zu berechnen.
Diese zweite Bergfahrt ist mit 36 km deutlich kürzer als die längere (60 km) und zudem auch noch deutlich steiler. Sie überwindet 646 Höhenmeter, gegenüber 284 für die längere Fahrt. Dies zudem bei nur 17 km Bergfahrt.
Der Charakter der Bergstrecke ist zudem am Anfang sehr ruppig. Alle paar hundert Meter ändert das Gefälle. Erst etwa ab der Mitte, wird es etwas flacher und das Profil auch etwas langgezogener. Das Gefälle wechselt dann nur noch etwa jeden Kilometer. Die steilsten Stücke allerdings verteilen sich über die gesamte Distanz. Immer wieder trifft man auf kurze 10%-er. Allerdings verteilen sich die ebenen oder gar abfallenden Abschnitte auch über die ganze Strecke.
Trotzdem gefällt mir diese zweite, kĂĽrzere, Bergstrecke besser als die Längere. Hier spĂĽrt man, dass es aufwärts geht. Mehrmals ist das hinunterschalten in kleinere Gänge notwendig. Auch das “aus dem Sattel gehen” macht hier mehr Sinn.
FĂĽr den vollen Punkt im Winterpokal habe ich dann noch ein paar Minuten weitergekurbelt. Cool down, heisst es dann jeweils bei dieser Gelegenheit im abgeschlossenen Programm der Rolle.
646 HM | |
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