Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

25. Mai 2014
von Urs
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Radfahrt
Vormittag

dunstig

Nachmittags

dunstig

144.96KM

2378 HM
5:59 H

Schwarzwald-Runde

Ab und zu, vielleicht zwei bis drei Mal im Jahr, fahre ich in den Schwarzwald. Als Vorbereitung für die Fahrten in den Bergen, kann man hier längere Fahrten am Stück aufwärts fahren. Man kann zwischen vielen Tälern, manchmal auch “Bergrücken” auswählen. Manchmal vergabeln sich die Täler auch. Die Varianten sind fast unerschöpflich. Zudem hält sich der übrige Verkehr meist in Grenzen.

Erinnerung an die Phyrenäen

Erinnerung an die Phyrenäen

Eines der Täler, welches ich besonders gerne fahre, ist das Albtal oberhalb Albbruck. Nach ein paar Kurven müssen schon bald fünf kurze Tunnels durchfahren werden. Bald danach gibt es eine bestimmte Stelle, die mir immer wieder besonders gefällt. Die Strasse ist nicht allzubreit, auf der einen Seite die Felswand auf der anderen Seite zum Abgrund hin Felsbrocken. Die Situation erinnert mich immer wieder an Passstrassen in den Pyrenäen.

Mittagessen auf der Äulemer-Höhe

Mittagessen auf der Äulemer-Höhe

Heute habe ich die Strecke so gewählt, dass es bis zum Mittagessen fast nur aufwärts geht. Kurzer Unterbruch um St. Blasien herum. Gegen den Schluss der Steigung bedeckt sich der Himmel immer mehr. Die Sonne ist fast ganz verschwunden. Die Auffahrt zur Äulemer-Höhe hinauf verlangt Balancierkünste. Der Wind weht von allen Seiten, teils überraschend heftig und böig. Doch dann, zuoberst angekommen, gibt es Mittagessen.

Danach zügige Abfahrt hinunter an den Schluchsee. Mit einem schön stossenden Rückenwind brause ich fast mühelos entlang des Sees. In Seebrugg hatte ich geplant, mir einen Nachtisch zu genehmigen. Doch angesichts der fröstelnden Leute auf der Gartenterrasse vom Restaurant “Gleis 6” und der doch recht unsicheren Wetterlage, verzichte ich heute auf die Schwarzwäldertorte und ziehe weiter.

im Schwarzwald

im Schwarzwald

Nochmals eine rechte Steigung nach Faulenfürst hinauf. Überqueren einer Art von Alpenhochland, bevor ich dann in zügigem Tempo, fast immer leicht abwärts, umgeben von Wäldern nach Bonndorf gelange.

Nach Bonndorf dann rechts hinunter in das Tal der Steina. Auch dies ein Tal, das ich sehr schätze. Meist fahre ich hier hinauf. Angenehme Steigung. Gerade so, dass ich fast konstant einen 20er kurbeln kann. Aber heute, das Tal hinunter, das war ein richtiger Genuss. Leichtes Pedalieren, dazu eine Geschwindigkeit von fast andauernd 35 und mehr. Links meist das Bächlein, die Steina, rechts die Felsen oder wenigstens der Abhang. Zudem hellte sich das Wetter laufend wieder auf. Es wurde laufend wärmer. Die erste Gegensteigung nach über 20 Kilometer Talfahrt war dann gerade etwas mühsam.

Über Küssaburg und die Wutach wieder zurück in die Schweiz. In Bad Zurzach war dann ein Bananenhalt angesagt. Bidons nochmals füllen und den letzten Hügel, den Zurzacher Berg, unter die Räder legen.

Schöner Ausflug, mit viel Abwechslung, langen, aber meist recht angenehmen Steigungen und einer Abfahrt, die weder an Länge noch an Schönheit kaum zu überbieten ist, wenigstens in unserer Gegend.

Rundfahrt in den Schwarzwald

Rundfahrt in den Schwarzwald

24. Mai 2014
von Urs
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Radfahrt
null

null

null

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KM

HM
H

Nordic Walking in der Gegend

farbiges Rad

farbiges Rad

Zum Schluss des Samstags absolvierten wir unsere Runde mit den Stäbchen in der näheren Umgebung. Dabei fiel mir wieder dieses Rad auf. Auf dem Heimweg von der Arbeit fahre ich fast jedesmal daran vorbei. Doch heute, mit dem Marsch in der Fussgängerpassage war auch die Gelegenheit für ein Foto da.

Es sind verschiedene Sachen, die mir daran jedes Mal auffallen. Auf den ersten Blick ist es natürlich die bunte Farbgebung. Bei näherem Betrachten aber auch der Singlespeed. Es ist aber kein Fixie. Auch die grosse Glocke ist ja eher etwas Spezielles, wie auch die rote Kette.

23. Mai 2014
von Urs
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Radfahrt
am frühen Morgen

Dauerregen

am späten Nachmittag / Nachts

einzelne_Wolken

70.58KM

445 HM
2:43 H

Regen und Sonne

Am Morgen im Furttal:

Regenfahrt im Furttal

Regenfahrt im Furttal

Wobei es viel schlimmer hätte sein können. Es regnete nur. Kein Wind. Zeitweise schien sich sogar der Himmel zeigen zu wollen. Landregen halt. Doch der Eindruck täuschte. Kaum im Geschäft angekommen, da peitschte ein letzter Sturm den Regen an die Fenster des Hochhauses.

Danach war es dann vorbei und ich konnte mich auf eine schönere Heimfahrt gegen Abend freuen.

Sonniges Wehntal

Sonniges Wehntal

22. Mai 2014
von Urs
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Radfahrt
am frühen Morgen

dunstig

am späten Nachmittag / Nachts

bewoelkt_mit_einzelnen_Sonnenabschnitten

70.71KM

442 HM
2:51 H

Am Morgen mit, am Abend dagegen

Es soll die erste tropische Nacht gewesen sein. Unüblich früh schon im Mai. Tatsache war einfach, dass sich die Temperatur schon am Morgen früh in kurz/kurz sehr warm anfühlte, sommerlich eben. Vermutlich auch im Zusammenhang mit dieser besonderen Wettersituation, kam ich in den Genuss eines zügigen Rückenwindes. Die “Zwischenzeit” auf der Autobahnbrücke kurz vor dem Stadtanfang und nach einer knappen Stunde Fahrt, war jedenfalls eine der besseren.

Radstreifen

Radstreifen

Bis am Abend kehrte der Wind leider nicht. Im Gegenteil, es begannen sich Gewitterzellen an den Hügeln zu sammeln. Da und dort fielen auch mal ein paar Tropfen, Donnergrollen war zu vernehmen. Der heftige Wind hatte wohl alle warmen Luftschichten weggeblasen. Die Heimfahrt wurde zum zähen Gedulds- und Ausdauertraining.

Der morgendliche Schwung war wie weggeblasen.

21. Mai 2014
von Urs
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Radfahrt
am frühen Morgen

schoenster_Sonnenschein

am späten Nachmittag / Nachts

dunstig

71.54KM

593 HM
2:45 H

Wunderbarer Morgen

Schöner Morgen

Schöner Morgen

Als ich mich im September letzten Jahres dazu entschlossen hatte, möglichst oft, wenn möglich immer, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, befürchtete ich, dass es mir irgendwann einmal langweilig würde. Die Befürchtung, die Routine nähme Überhand.

Klar, es gibt sie schon. Einzelne Fahrten, sind nur das Zurücklegen des Weges von zu Hause zur Arbeit, oder am Abend wieder zurück. Auf den meisten Strecken, ist aber irgend etwas los. Manchmal hilft mir auch die Kamera am Lenker, bei der Durchsicht der Fotos, ein Erlebnis, einen kurzen Augenblick der Fahrt in Erinnerung zurück zu rufen. Selbst im Winter, wenn es dunkel ist funktioniert diese Gedankenstütze.

Abwechslungsreicher, interessanter ist aber auf jeden Fall die Fahrerei bei Tageslicht. Insbesondere im Sommer, oder wie jetzt an sommerlich warmen Tagen. Es mag Zufall sein, aber ich glaube, während diesen Fahrten, schmiede ich meine Ferienpläne für die nächste grosse Fahrt im kommenden Sommer. Wenn, so wie heute, das gemähte Gras am Wegrand liegt, seinen Duft nach Heu verströmt, dann beginnen vor dem geistigen Auge, die umliegenden Hügel zu Bergen anzuwachsen. Manchmal, wenn es föhnig ist, sieht man den Alpenkamm ganz deutlich am Horizont stehen.

Ich glaub, ich bin süchtig nach Höhenmetern, Passstrassen, süchtig nach der Bergwelt.


Mein Rad ist gerade hier:

Mehr Details sind hier zu finden